Moderne Marketing-Phänomene einfach erklärt – Kapitel 5: Guerilla Marketing

All die in den letzten Wochen erläuterten Marketing-Phänomene lassen sich unter einem Begriff zusammenfassen: Guerilla-Marketing. Dieses Wort prägte Jay C. Levinson, ein amerikanischer Unternehmensberater, in den 80er Jahren: Es beschreibt ungewöhnliche Marketingtechniken, die mit geringem Einsatz von Mitteln eine große Wirkung versprechen.

Der Begriff leitet sich ab von der insbesondere im Vietnamkrieg angewandten Guerilla-Taktik der nordvietnamesischen Einsatztruppen, aufgrund ihrer hohen Mobilität, Flexibilität und schlechten Identifizierbarkeit in den Dschungeln Vietnams die US-Armee zurückdrängen und schließlich zum Aufgeben zwingen konnte.

Hierbei sieht Levinson die Gemeinsamkeit der Kriegstaktik „Guerilla“ zur gleichnamigen Marketingtechnik: Die kleine, unbedeutende Armee Nordvietnams konnte trotz des Fehlens jeglichen Organisationsgrades die Supermacht USA besiegen. Genauso können KMUs durch einfache Mittel effektives Marketing betreiben.

Guerilla-Marketing basiert auf dem gesunden Menschenverstand, zielt grundsätzlich eher auf die Übermittlung von Information als auf die Motivation einer Kaufhandlung und kombiniert bereits bestehende Marketinginstrumente zu einer großen, einheitlichen Kampagne.

Beispiele für Guerilla-Marketing-Techniken sind:

Guerilla-Marketing-Taktiken sind vielzählig – sie haben jedoch eine Sache stets gemeinsam: Sie sind durch und durch unkonventionell.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.