10 Dinge, …

… die man über Empfehlungen wissen sollte:

1. „Empfehlung“ ist erst einmal ein ganz normales Wort. Doch es steckt viel mehr dahinter, als man vielleicht erwartet…
2. Im „Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm“ von 1854 findet man die erste wirkliche Definition – und das als Ausdruck leerer Höflichkeit. Was ein „geringer Mann“ als Kompliment bezeichnen würde, das solle der „vornehme Mann“ Empfehlung nennen. Nicht nur die alleinige Nennung des Mannes im Wörterbuch als Beispiel – nein, auch die Bedeutung einer Empfehlung als „leere Höflichkeit“ ist mittlerweile veraltet.
3. Denn es war bereits zu Zeiten Friedrich Schillers, in der Empfehlungsschreiben zu einem wichtigen Bestandteil des sozialen Arbeits- und Universitätslebens aufgewertet wurden, denn (Zitat Schiller) „man spricht, sie gelten viel“.
4. Mithilfe eines Empfehlungsschreibens lässt sich für jedermann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, vom Gegenüber ernst genommen zu werden – wenn eine Person mit großer Reputation hinter einem steht, dann muss man ja was auf dem Kasten haben…
5. Auch heute noch ist es nützlich, die eigene Bewerbung für Jobs, Stipendien, Praktika, etc. mit Empfehlungsschreiben zu polstern – die Entscheidungsträger vertrauen darauf!
6. Im Business-Bereich ist die häufigste Empfehlung mittlerweile die sogenannte „Online-Referenz“. Wer einem Geschäftspartner, Kunden oder Unternehmen öffentlich eine Empfehlung ausspricht, der drückt damit seine Zufriedenheit mit einem Produkt, einer Dienstleistung oder einer Geschäftsbeziehung aus.
7. Und diese Empfehlung ist extrem wertvoll: Bereits wenige Referenzen können die Reputation eines Unternehmens im Internet erheblich steigern, denn die Reputation des Empfehlenden reflektiert auch auf das eigene Unternehmen. Wenn man als KMU von einem Global Player empfohlen wird, ist das viel mehr wert, als von mehreren KMU empfohlen zu werden.
8. Diese „Autoritätsempfehlung“ ist nur eine der vielen Arten von Empfehlungen. Menschen vertrauen auf Empfehlungen aus einer Vielzahl an verschiedenen Gründen. Wer schon eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht hat, ist freilich qualifziert seinen Senf dazu zu geben – ebenso wie Forscher und Beobachter, die sich bereits länger damit auseinandergesetzt haben.
9. Das Beste dabei: Empfehlungen sind nie negativ. Wenn empfohlen wird, dann empfiehlt man etwas immer weiter – man rät der Welt, sich für etwas zu entscheiden, weil man mit der eigenen Entscheidung dafür zufrieden war. Und gerade deshalb eignet sich das Prinzip der Empfehlung sehr gut für positives Online-Reputationsmanagement.
10. Aufgrund der Effektivität und Aussagekraft von Empfehlungen, gibt es in der Werbebranche deshalb den Trend hin zum Empfehlungsmarketing. Wer weiterhin modern und fortschrittlich auftreten will, sollte hier auf jeden Fall mitmischen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.